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herausgegeben vom Förderverein Schlesisches Museum zu Görlitz – Landesmuseum Schlesien e.V.

 

Grußwort

Liebe Mitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren, 

es gibt bekanntlich zwei Möglichkeiten, wenn man eine gute Idee für ein neues Vorhaben sucht und am Ende auch findet. Entweder stellt sich heraus, die erste Idee war die beste, oder aber Versuch und Irrtum führen schließlich doch zur besten Lösung. Letzteres trifft zu für die Gestaltung des Jahrestreffens für die Mitgliederversammlung des Vereins der Freunde und Förderer.

Die ersten Überlegungen waren die, die Mitgliederversammlung auf einen Termin zu legen, an dem im Schlesischen Museum „etwas los ist“, also etwa eine Ausstellungseröffnung. Das sei für Nicht-Görlitzer ein Anreiz, wieder einmal nach Görlitz zu fahren. Seit drei Jahren wissen wir, es ist genau umgekehrt. Es ist für alle Beteiligten viel interessanter und anregender, das alljährliche Treffen auf einen Termin zu legen, an dem im Schlesischen Museum nichts Besonderes los ist.

Die Kuratoren jeweils gerade laufender Sonderausstellungen können es einrichten, die Teilnehmer am Abend vorher durch ihre Ausstellung zu führen, so in diesem Jahr Dr. Martin Kügler durch „Art déco in Schlesien – Porzellan und Glas“. Der Museumsdirektor kann es einplanen, beim anschließenden geselligen Beisammensein in einem Görlitzer Restaurant mit dabei zu sein, auch die neue Kulturreferentin, Frau Annemarie Franke, konnte teilnehmen.

Und auch die verdienten Freunde und Förderer, die am nächsten Tag in der Mitgliederversammlung geehrt werden, sitzen schon mit am Tisch, bei den letzten drei Treffen waren das jeweils Peter Graf Henckel von Donnersmarck, Frau Harriet Hauptmann und dieses Jahr Professor Norbert Conrads. So kommt man miteinander ins Gespräch.
Es ist eine freundliche Geste, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schlesischen Museums sich (außerhalb der Dienstzeit) so viel Zeit für das Treffen des Vereins nehmen – als sei es für das Museum das „Besondere“, eben das, „was los ist“.

Ihr Klaus Schneider