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Konferenz "25 Jahre freie Wahlen in Polen und friedliche Revolution in der DDR"

In den Tagen 07. - 08.04.2014 fand im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig die
Konferenz "25 Jahre freie Wahlen in Polen und friedliche Revolution in der DDR"


Die freie Gewerkschaft NSZZ Solidarność in Polen hatte bereits 1980 mit rund 10 Millionen Mitgliedern eine weltweite Signalwirkung. Sie gilt vielen daher zu Recht als Weg bereitende Freiheitsbewegung mit erheblicher Ausstrahlung auf andere Teile Europas. Ihre Wirkung auf die DDR-Opposition soll im Rahmen dieser Konferenz mit Blick auf das Jahr 1989 näher betrachtet werden. Ein weiteres Ziel ist es, das historische Bewusstsein über die globale Bedeutung dieser Ereignisse, welche in Polen begonnen haben, weiter zu verbreiten. Die Begegnung mit herausragenden Zeitzeugen aus den oppositionellen Bewegungen in Polen und der DDR dient dazu, gemeinsam auf das Jahr 1989 zurückzublicken und die Geschichte zu dokumentieren, die zu den vorwiegend friedlichen Revolutionen in Polen, der DDR und ganz Ostmitteleuropa geführt hat.

Die von der Filiale Leipzig des Polnischen Instituts Berlin initiierte Konferenz bestand aus Vorträgen, Podiumsgesprächen zwischen Zeitzeugen und Wissenschaftlern sowie Filmvorführungen. Die Aussagen der Zeitzeugen sollten von Wissenschaftlern (Zeithistorikern) flankiert und in wissenschaftliche Bezugsrahmen übersetzt werden. Adressaten der Konferenz sind neben Historikern, Studenten und interessierten Bürgern insbesondere Schüler und Lehrer. Letzteren wurde in Kleingruppen die Möglichkeit geboten, Wissen und Erfahrung der Zeitzeugen zu nutzen. Die Konferenz sollte ein Forum bieten, um zu reflektieren, wie man unter den heutigen Bedingungen der Freiheit seiner persönlichen Verantwortung gerecht werden kann, die europäischen Werte tätig und glaubwürdig zu vertreten.
Ein wichtiger Punkt im Programm war die Verleihung der Dankbarkeits-Medaillen des Europäischen Solidarność-Zentrums an die Gruppe der ehemaligen deutschen Oppositionellen, die mit der Solidarność zusammengearbeitet haben sowie die Enthüllung der Solidarność-Gedenktafel am Augustusplatz im Zentrum von Leipzig.


Die Konferenz fand statt auf Initiative der Filiale Leipzig des Polnischen Instituts Berlin in Kooperation mit dem Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) an der Universität Leipzig, dem Europäischen Solidarność - Zentrum Gdańsk (ECS) und dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Des Weiteren damit verbunden sind die Gemeinde St. Nikolai Leipzig, das Bürgerkomitee Leipzig und das Kompetenzzentrum Mittel- und Osteuropa Leipzig (KOMOEL).


Unter der Schirmherrschaft von Dr. Jerzy Margański (Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland), Stanislaw Tillich (Ministerpräsident des Freistaates Sachsen) und Burkhard Jung (Oberbürgermeister der Stadt Leipzig).

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter:  http://leipzig.polnischekultur.de/index.php?navi=013&id=1055

Polnisches Institut Berlin / Filiale Leipzig Markt 10
04109 Leipzig
Tel. (0341) 702 61-0
Fax (0341) 702 61-27
E-Mail:  lipsk(at)instytutpolski.org

Homepage < http://leipzig.polnischekultur.de>

Tagung im Haus für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit Oppeln

Ausschreibung des Hauses für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit – Call for Paper

Das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit organisiert gemeinsam mit  Partnern im Zeitraum vom 24. bis 27. September 2014 das 19. Schlesienseminar zum Thema: „Die Problematik des Bildungswesens für Minderheiten in Polen“

Das Schlesienseminar ist eine der wichtigsten Initiativen in unserer Region, das dem deutsch-polnischen Thema gewidmet ist. Es ist eine Art Forum, in dem sich die Vertreter der deutschen Minderheit, der polnischen Mehrheit und die eingeladene Gäste aus dem Ausland treffen und diskutieren.
Zu der Teilnahme an der Konferenz sind Wissenschaftler aus ganz Europa eingeladen.

Anmeldungsformulare für die Wissenschaftler in der deutschen Sprache finden Sie unter:   http://www.haus.pl/de/news-448.html

Anmeldungsfrist: 30. April 2014

Senden Sie bitte die Anmeldungen per Mail oder Post an die folgende Adresse:  patrycja.wiencek(at)haus.pl oder Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit/ Dom Współpracy Polsko-Niemieckiej, ul. 1 Maja 13/2, 45-068 Opole/Polen

Tagungseinladung der Akademie Mitteleuropa e.V. 'Das Ende des alten Mitteleuropa 1914 - Der Beginn eines neuen Mitteleuropa 2014?'

Rück- und Ausblicke Internationale Tagung für Nachwuchskräfte in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung vom 1. bis 4. Mai 2014 in der Bildungs- und Begegnungsstätte 'Der Heiligenhof' in Bad Kissingen

Die Akademie Mitteleuropa e.V. lädt interessierte Personen zu einer internationalen Tagung nach Bad Kissingen ein. 2014 ist ein Jahr der europäischen Zeitgeschichte, u.a. weil an die 'Urkatastrophe' des 20.
Jahrhunderts, den Beginn des Ersten Weltkriegs, erinnert wird. Alle Folgekatastrophen (Zweiter Weltkrieg, Holocaust, Vertreibung, Grenzverschiebungen, deutsche und europäische Teilung, Kommunismus in
Ost- und Ostmitteleuropa, Kalter Krieg etc.) haben ihre Ursache in diesem Ereignis.

Die Tagung soll die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg mit der politischen Gegenwart von heute vergleichen. Gibt es Konstellationen im Verhältnis der Mächte, die heute ähnlich sind? Gibt es vergleichbare Probleme heute wie damals? Welche Rolle spielt Deutschland heute als wirtschaftliche Großmacht mit politischer Zurückhaltung in der Mitte Europas? Ist ein Frieden in Europa heute sicher? Sind wieder Kriege möglich?

Es werden hochrangige Repräsentanten aus Politik, Wissenschaft und Medien referieren.

Die Tagungssprache ist Deutsch.

Anmeldungen und Anfragen richten Sie bitte bis zum 18. April an 'Akademie Mitteleuropa', Alte Euerdorfer Str. 1, 97688 Bad Kissingen, Tel. 0971-714 70, Fax: 0971-714 747 oder E-Mail:  info(at)heiligenhof.de