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Abendmahl 

Veranstaltungen im Schlesischen Museum zu Görlitz

Freitag, 11. April 2014 um 19.00 Uhr Eröffnung der ständigen Präsentation der Sammlung

Heilige auf Glas. Hinterglasbilder aus der Grafschaft Glatz in Schlesien. Die Sammlung von Heidi und Fritz Helle.

Kaffee & Kultur – natürlich schlesisch
Mittwoch, 7.05.2014, 15 Uhr

100 Jahre Görlitzer Stadthalle – ein Teil schlesischer Kulturgeschichte
Die Görlitzer Stadthalle hat nicht nur das Kulturleben der Stadt, sondern ganz Niederschlesiens geprägt. Wolf-Dieter Fiedler blickt zurück in die Geschichte der einst größten Veranstaltungshalle zwischen Breslau und Dresden. Maßgeblicher Förderer für ihren Bau war Bolko Graf von Hochberg, der auch die Schlesischen Musikfeste begründete. Sängerfeste, Sportwettkämpfe, Tagungen und Festivitäten fanden hier statt. Die Namen von Wilhelm Furtwängler, Gerhart Hauptmann und Hermann Stehr sind mit diesen Ereignissen verbunden.

-Eintritt: 10 € (Vortrag, Kaffee und Kuchen, Eintrittskarte für Museumsbesuch)
-Reservierung: Telefon +49 3581 8791 0

Adel in Schlesien

Wir möchten Sie auf die große deutsch-polnische Sonderausstellung „Adel in Schlesien“ hinweisen, die vom 23. Mai bis 9. November 2014 in Görlitz, Liegnitz und Breslau präsentiert wird.

2014 präsentieren sich Schlesien und die Oberlausitz als Landschaften des Adels. Erstmals vereinen Museen in Polen, Deutschland und Tschechien ihre Bestände zu einer Gesamtschau über ein zentrales Thema der gemeinsamen schlesischen Geschichte. Die Ausstellungen in Breslau, Liegnitz, Görlitz und Troppau zeigen Kunstwerke aus 700 Jahren: Kleinodien und Kirchenschätze, Bücher und Manuskripte, Waffen und Gegenstände aus adligen Haushalten. Es entsteht ein lebendiges Bild vom adligen Landleben und seinen wirtschaftlichen Grundlagen, von Fürstendienst und Krieg, Jagd und Fest. Thema ist aber auch die Herausforderung der adligen Lebensform durch die bürgerliche Gesellschaft seit dem Ende des 18. Jahrhunderts und in den Katastrophen des 20. Jahrhunderts.
Die grenzübergreifenden Netzwerke des Adels waren Entwicklungsstufen auf dem Weg zum modernen Europa. Darauf haben Forschungen der letzten Jahre aufmerksam gemacht, zuletzt das große deutsch-polnische Forschungsprojekt „Adel in Schlesien“. Die Ausstellungen schließen an dieses Projekt an. Beteiligt sind das Kupfermuseum in Liegnitz, das Universitätsmuseum in Breslau, das Schlesische Museum zu Görlitz, das Kulturhistorische Museum Görlitz und das Schlesische Landesmuseum in Troppau, das 2015 eine Zusammenfassung der Ausstellungen des Vorjahres zeigen wird. Zur Ausstellung erscheint ein zweisprachiger Katalog (deutsch/polnisch) in zwei Bänden.
Ausstellungsorte und -themen:

Muzeum Miedzi /Kupfermuseum in Liegnitz
RITTER DER FREIHEIT, HÜTER DES RECHTS
Adel in Schlesien im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit (12. bis 18. Jahrhundert)

Kulturhistorisches und Schlesisches Museum in Görlitz
Kaisertrutz
Beharren im Wandel.
Der Adel Schlesien und der Oberlausitz seit dem 18. Jahrhundert.

Schönhof

Ritter, Junker, Edelleute.
Der Adel der Oberlausitz in Mittelalter und Früher Neuzeit

Universitätsmuseum in Breslau

Mutter des Hirschberger Tals
Friederike Gräfin von Reden und ihr Wirken

 http://adelinschlesien.de

Schlesisches Museum zu Görlitz
Untermarkt 4 / Brüderstraße 8
02826 Görlitz
Tel. 03581 / 8791-132
 www.schlesisches-museum.de

Zusammenarbeit der Gemeinde Radzionków bei Beuthen /Bytom  und des Instituts für Nationales Gedächtnis ( IPN ) in Kattowitz zur Gründung eines „Dokumentationszentrum Deportationen aus Oberschlesien in die UdSSR 1945“


Im  historischen Bahnhofsgebäude von Radzionków bei Beuthen / Bytom entsteht auf Initiative der Gemeinde Radzionków  auf der Grundlage  von Forschungen und einer Ausstellung des Kattowitzer Instituts für nationales Gedächtnis dauerhaft ein Zentrum, das die sog. „Oberschlesische Tragödie“  nach Einmarsch der Roten Armee 1945  -  die Deportationen  polnischer und deutscher Oberschlesiern, vor allem Bergarbeiter als Fachkräfte,  in die Sowjetunion  -  dokumentiert.  Das Zentrum soll vor allem für die Bildungsarbeit unter jungen Menschen genutzt werden. Informationen zu den Vorgängen des Jahres 1945 in Oberschlesien werden in einem Internetportal des IPN Kattowitz bereits jetzt umfassend präsentiert.

Das Gebäude des Bahnhofs wurde aus EU-Mitteln des Regionalfonds der Wojewodschaft Slask /Schlesien in den Jahren 2013-14 saniert. Es finden bereits Veranstaltungen statt, so am 7. April 2014 eine Buchvorstellung zum Thema.  Die Eröffnung des Zentrums ist für Februar 2015 geplant.

Für die ständige Ausstellung und Sammlungen werden Erinnerungsstücke von betroffenen Familien gesucht.


Informationen im Internet>  http://www.deportacje45.pl/
Kontakt:
Urząd Miasta Radzionków (Stadtverwaltung Radziokow)
ul. Męczenników Oświęcimia 42,
41-922 Radzionków
E-Mail:  kontakt(at)deportacje45.pl

Enthüllung Gedenktafel in Görlitz

26. April 2014 – Gemeinschaft evangelischer Schlesier enthüllt Gedenktafel  in Görlitz


Die Landesarbeitsgemeinschaft Schlesische Oberlausitz der Gemeinschaft evangelischer Schlesier wird am 26. April in der Jochmannstraße 4 in Görlitz eine Gedenktafel enthüllen, die fortan daran erinnert, dass in diesem Haus in den Jahren 1946/47 die Verwaltung der verbliebenen evangelischen Kirche von Schlesien ihren Sitz hatte.  Der Festakt wird mit einer Andacht in der Lutherkirche um 10.00 Uhr beginnen.

Veranstaltungen zur Luther-Dekade 2017

Im Schloss Krobnitz in Reichenbach (Oberlausitz) hat erstmals die Ausstellung "Gesichter der Reformation in der Oberlausitz, in Böhmen und Schlesien“ eröffnet, die zukünftig als Wanderausstellung auf Reisen gehen soll. Die Schau ist Auftakt und Ausblick einer Veranstaltungsreihe zur Reformation im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien.

Die Ausstellung des Schlesisch-Oberlausitz Museumsverbundes ist durchgängig viersprachig gestaltet (deutsch, obersorbisch, polnisch und tschechisch). Mit 16 transportablen Ausstellungstafeln sowie drei Filmen, die auf Landschaft, Menschen und Konfessionen stimmungsvoll eingehen, ist sie als Wanderausstellung konzipiert, die entliehen werden kann. Sie wurde realisiert mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien.

Weitere Informationen:   http://www.luther2017.de/25802/grenzueberschreitend-ausstellung-zur-reformation-im-dreilaendereck-deutschland-polen-tschechie


Im Themenjahr „Reformation und Politik“ der Luther-Dekade führt die Kulturreferentin für Schlesien gemeinsam mit der Stiftung Evangelisches Schlesien und dem Bildungswerk Johann-Amos-Comenius in Görlitz zwei Exkursionen durch:

20.05.2014 „Von Kirche, Kunst und Politik“ – Ganztagesfahrt nach Kamienna Gora/Landeshut, Walbrzych/Waldenburg und Sokolowsko/Göbersdorf

12.08.2014 „Vom Kinderbeten, der Poeterey und schrecklichen Kriegswirren“ –  350. Todestag Andreas Gryphius. Ganztagesfahrt nach Szprotawa/Sprottau und Kozuchow/Freystadt.

Informationen: http://www.schlesisches-museum.de/index.php?id=4997


Ausstellung „HeimatKirche – kaum zu glauben“  wandert durch Polen und Deutschland.

Jugendliche aus Deutschland und Polen präsentieren in der zweisprachigen Ausstellung „HeimatKirche – kaum zu glauben“
die Ergebnisse ihrer Spurensuche zu evangelischen Orten in Niederschlesien und im heute polnischen Teil der Oberlausitz.
Nach Stationen in Boleslawiec/Bunzlau, Milicz/Militsch, Wroclaw/Breslau, Berlin, Dortmund und Görlitz gibt es ab September freie Termine für den Verleih der Ausstellung.
Nähere Informationen  http://www.schlesisches-museum.de/Heimat-Kirche-Kaum-zu.4752.0.html
und Kontakt:  evschlesien(at)kkvsol.net

Praktikum beim Adalbert Stifter Verein
 
Termin:12. Mai bis 20. Juni 2014
 
Der Adalbert Stifter Verein (ASV) in München ist eine von der Bundesregierung institutionell geförderte Einrichtung. Er ist als Kulturinstitut tätig, das die deutschsprachige Kultur und Literatur Böhmens, Mährens und Sudetenschlesiens einschließlich ihrer Wechselwirkung mit der tschechischen Kultur und Literatur erforscht und den deutsch-tschechischen Kulturaustausch fördert. Der Verein konzipiert Ausstellungen und veranstaltet wissenschaftliche Vorträge, Kolloquien, Autorenlesungen und Künstlerbegegnungen.  
 
 12. Mai - 20. Juni 2014, ca. 18 Wochenstunden, flexible Arbeitszeiten möglich
 
Die Vergütung/Aufwandsentschädigung für den Zeitraum des Praktikums beträgt 300 €. Hilfestellung bei der Suche nach einer Unterkunft in München kann leider nicht gewährt werden.

Bewerbungen bitte bis spätestens 18. April 2014 an:      
Dr. Wolfgang Schwarz
Kulturreferent für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein
Hochstr. 8; 81669 München
Tel: 089 622 716 35;  schwarz(at)stifterverein.de

Kurzstipendien zur Teilnahme an der internationalen Sommerakademie IV. Greifswalder Polonicum: Poland as an Intercultural Space 8. " 13. September 2014

Das Greifswalder Polonicum ist eine einwöchige internationale Sommerschule des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs Greifswald zur Wissenschaft und Kultur Polens. Mit Fachseminaren von international renommierten Forschern in deutscher, englischer und polnischer Sprache bietet das Greifswalder Polonicum die Möglichkeit, das Land in seiner Vielfalt intensiv kennen zu lernen, wobei der Schwerpunkt der Sommerschule auf literatur- und kulturwissenschaftlichen Themen der Gegenwart liegt. In diesem Jahr werden insbesondere Fragen von Nationalität und Interkulturalität in der polnischen Gesellschaft und deren Reflexion in der zeitgenössischen Literatur im Mittelpunkt stehen.

Das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald schreibt für die Teilnahme am Greifswalder Polonicum 2014 ca. 20 Stipendien in Höhe von 100 Euro bis zu 200 Euro für Studierende und Doktoranden aller Fachrichtungen aus.

Die Stipendien werden individuell vergeben. Bewerbungsschluss ist der 9. Mai 2014.

Bewerbungsvoraussetzungen und weitere Informationen unter:  stefan.henkel(at)wiko-greifswald.de


Stefan Henkel M. A.
Wissenschaftlicher Koordinator Schwerpunkt Mittel-/Osteuropa
Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald
17487 Greifswald
Tel.: +49 (0) 3834 86-19026
Fax: +49 (0) 3834 86-19005
 stefan.henkel(at)wiko-greifswald.de
 www.wiko-greifswald.de

3. Internationale Sommerschule Prag - Stettin 2014: Annus Mirabilis - Das Jahr 1989 in Ostmitteleuropa. Ursachen, Verlauf, Folgen Stettin " Breslau " Prag, 24.8. - 7.9.2014

Die Sommerschule "Annus Mirabilis - Das Jahr 1989 in Ostmitteleuropa"
ist die dritte gemeinsame Internationale Sommerschule der Universität Stettin und der Karls-Universität Prag und wird aus dem Go East Programm des DAAD gefördert. Sie findet in Kooperation mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien der Europa-Universität Frankfurt/Oder und dem Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Breslau statt.

Die Sommerschule "Annus Mirabilis - Das Jahr 1989 in Ostmitteleuropa"
richtet sich an Studierende aus Deutschland, Polen, der Tschechischen Republik und darüber hinaus. Sie wird die Ereignisse des Jahres 1989 sowie deren Vorgeschichte und Folgen in Ostmitteleuropa mit einem Schwerpunkt auf Polen und der Tschechoslowakei/Tschechien diskutieren.
Die Teilnehmer sol¬len in Vortrags- und Diskussionsrunden mit Persönlichkeiten der Transformation und ausgewie¬senen Experten (Historikern, Kultur- und Sozialwissenschaftlern) sowie in eigenen Beiträgen zentrale Probleme und aktuelle Debatten erfassen und analysieren. Ortstermine und Exkursio¬nen, auf denen Orte der zRevolutionenoe gemeinsam mit damaligen Akteuren und Zeitzeugen besucht werden sollen, bilden eine wichtigen Bestandteil des Programms. Für die Teilnahme an der Sommerschule und die Erstellung eines Essays können ECTS-Punkte vergeben werden.

Die Verhandlungssprache der Sommerschule ist Englisch.

Bewerbungsfrist: 31.5.2014

Teilnahmebedingungen, nähere Informationen unter:  https://goeast.daad.de/de/25457/index.html

Weitere Informationen zum Programm und Anmeldeformulare unter:
 www.joerghackmann.eu/summer_school.html
und bei den Organisatoren:  joerg.hackmann(at)univ.szczecin.pl
|und  torsten.lorenz(at)ff.cuni.cz