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Smart Cities – Konferenz Breslau

AHK-Polen und Institut der Regionen Europas laden ein zu der Fachkonferenz
„Smart Cities”  -   die Zukunft des Verkehrs in Städten mit historischem Altstadtkern“
am Freitag, 14. März 2014 im alten Rathaus von Wrocław (Breslau), Polen Von 9:00 bis 15:30 Uhr
mit Simultanübersetzung (deutsch, polnisch und englisch)

Der Verkehrsdruck in europäischen Städten nimmt zu. Dies führt zu einer Verschärfung der Lärm- und Schadstoffbelastung sowie zur Reduktion der wirtschaftlichen Effizienz auf Grund von Verkehrsbehinderungen. Die Frage, wie man die Mobilität erhöhen und gleichzeitig Unfälle, Verkehrsbehinderungen und Umweltverschmutzung reduzieren kann, gehört zu den wichtigsten aktuellen Herausforderungen europäischer Städte. Ziel dieser Veranstaltung ist eine Analyse der gegenwärtigen Verkehrssituation in europäischen Städten, Darstellung von Problemen und Perspektiven, Best-Practice-Beispielen, innovativen Verkehrsplänen und technologischen Lösungsmöglichkeiten sowie Schaffung von Impulsen für neue Aktivitäten, Kooperationen und Projekte. An dieser Veranstaltung werden Vertreter und Experten von Europäischen Institutionen, Stadtverwaltungen, Behörden, Institutionen, Verbänden, Wissenschaft, Wirtschaft und der Industrie teilnehmen.

Programm auf Deutsch

 http://ir000044.host.inode.at/de/wp-content/uploads/Breslau_Programm-DE.pdf

Tagung im HAUS SCHLESIEN
am 4. und 5. Juli 2014

Das Dokumentations- und Informationszentrum für schlesische Landeskunde im HAUS SCHLESIEN plant gemeinsam mit der Historikerin Dr. Inge Steinsträßer und der Kulturreferentin für Schlesien - Annemarie Franke, sowie mehreren Kooperationspartnern beider Konfessionen aus der Region eine Tagung über die Situation der deutschen evangelischen Kirche in Niederschlesien nach 1945 – also über ein besonderes Kapitel der weitgehend unbekannten Phase in der schlesischen Geschichte der unmittelbaren Nachkriegszeit hinter dem „Eisernen Vorhang.“

Sie betrachtet die Fragestellung konfessionsübergreifend mit evangelischen und katholischen Wissenschaftlern und Zeit¬zeugen aus Deutschland und Polen. Eine kleine Ausstellung ergänzt und erhellt diesen spannenden Zeitabschnitt zwischen 1945 und 1958.

Das Programm kann im HAUS SCHLESIEN angefordert werden (02244-886 232 oder  kultur(at)hausschlesien.de)

Dokumentations- und Informationszentrum für schlesische Landeskunde
Dollendorfer Straße 412
D-53639 Königswinter
Telefon +49 2244 886 231
Fax + 49 2244 886 230
 kultur@hausschlesien.de
www.hausschlesien.de

25 Jahre Erinnerung an das geteilte Europa

Musealisierung, Medialisierung, Kommerzialisierung

Tagung der Kommission für deutsche und osteuropäische Volkskunde in Kooperation mit dem Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft, Fach Kulturanthropologie/Volkskunde, Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz e. V.

Termin: 6.-8.11.2014
Ort: Johannes Gutenberg-Universität Mainz


Gut vierzig Jahre lang teilten im 20. Jahrhundert Grenzen Europa in West und Ost. Nicht nur die Deutschen, die diesseits und jenseits der innerdeutschen Grenze lebten, waren davon auf einschneidende Art und Weise betroffen. Auch jene Deutschen, die im östlichen Europa als Minderheiten verblieben waren, wurden durch die Teilung Europas von der westlichen Seite getrennt, auch sie konnten ihre biografischen Entwürfe nicht frei leben, nicht reisen etc. Heute, bald 25 Jahre nach den Ereignissen, die diese Isolierung beendeten, scheint es, als sei die europäische Teilung nur mehr Geschichte von der lediglich an wenigen Orten noch materielle Überreste zeugen.

Doch der geografisch gelenkte Blick, die Konzentration auf manifeste Gedenkorte trügt. Wendet man sich nämlich anderen Ebenen von Erinnerung zu, so zeigt sich, dass vor allem biografische Erfahrungen der europäischen Teilung verhandelt werden. Von Zeitzeugenprojekten über Erinnerungsforen im Internet bis hin zu einer breiten Palette an filmischer und literarischer Auseinandersetzung lassen sich im medialen Bereich zahlreiche aktuelle Tendenzen beobachten, die einzelne Biografien als Ausgangspunkt nehmen, sich dem Thema zu widmen.

Die Tagung möchte daher aus volkskundlicher Perspektive diese stetig zunehmende Medialisierung biografischer Erfahrungen in den Blick nehmen und nach den entstehenden Erinnerungsräumen rund um das kulturelle Phänomen Grenze fragen.

Bitte senden Sie Ihr Abstract (max. 1.000 Zeichen) für einen 30-minütigen Vortrag bis zum 15. 03. 2014 an folgende Adresse:

Kommission für deutsche und osteuropäische Volkskunde c/o Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa Goethestr. 63 79100 Freiburg i. Br  Tilman.Kasten(at)ivde.bwl.de

Die Beiträge sollen im Anschluss an die Tagung veröffentlicht werden.