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Europastadt Zgorzelec/Görlitz solidarisch mit der Ukraine

Am Dienstag, dem 11. März 2014 um 12 Uhr, wird an der Wand des ehemaligen Silos an dem Altstadt-Keller (Piwnica Staromiejska), der beliebtesten Ecke von Zgorzelec an der Altstadt-Brücke (most Staromiejski) und gleich neben dem farbigen Flachrelief WAZE- Symbol für das vereinte Europa – eine große ukrainische Fahne aufgehängt.

Initiatorin der Förderaktion für die Ukraine, deren europäischen Bestrebungen sowie des Rechts auf Selbstbestimmung, Frau Elżbieta Lech-Gotthardt, Senator der Republik Polen Herr Jan Michalski, Bürgermeister der Stadt Zgorzelec Herr Rafał Gronicz, Frau Dorota Tyniec sowie viele andere Personen aus Polen und Deutschland laden alle, die ihre Sympathie für die Ukraine über die Anwesenheit an der Brücke ausdrücken möchten, herzlich ein.

Schlesisches Museum lädt ein

Freitag, 21.3., 17 Uhr
Vortrag: Spaziergang durch das alte Moys (Teil II)


Wolf-Dieter Fiedler lädt zum zweiten Teil seines Vortrags über das alte Görlitz-Moys ein. Mit Bildern und Informationen stellt er Gebäude und Einrichtungen vor, die für das städtische Leben von Bedeutung waren: den Bahnhof, die Kofferfabrik Arnade, die Johanneskirche und die Winterfeldt-Kaserne. Thema ist außerdem das Gelände am Jäckelsberg, wo 1757 in einem Gefecht des Dritten Schlesischen Krieges die preußischen Truppen unter General Winterfeldt von den Österreichern geschlagen wurden.
Eintritt 5,00 € / ermäßigt 3,00 €.


Samstag, 29.3., 17.30-23 Uhr
6. Schlesisches Nach(t)lesen – 6. Śląski Wieczór Literacki
Zu Gast Olga Tokarczuk


Die Kulturreferentin für Schlesien lädt am Samstag, den 29. März, zum „6. Schlesischen Nach(t)lesen“ in Görlitz und Zgorzelec ein.  Diesseits und jenseits der Altstadtbrücke werden bekannte Persönlichkeiten von 17.30 – 23.00 Uhr Texte über Stadt und Region vortragen – von deutschen und polnischen, auswärtigen und einheimischen Autoren. Eine der Autorinnen ist in diesem Jahr persönlich zu Gast: Olga Tokarczuk.  In Niederschlesien geboren, ist sie eine der bedeutendsten Autorinnen der mittleren Generation in Polen. Ihre zahlreichen Bücher begeistern Alt und Jung und für ihr Werk wurde sie mit vielfachen Literaturpreisen ausgezeichnet. Sie eröffnet die Lesenacht mit einer Lesung um 17.30 Uhr in der Aula des Augustum-Annen-Gymnasiums am Klosterplatz. Ab 19 Uhr erwarten 12  verschiedene Orte mit polnischen und deutschen Leser/innen das Publikum jeweils zur vollen und halben Stunde. Ein ausführliches Programm der Lesungen ist an den Vorverkaufsstellen und in der Stadt erhältlich. Vorverkauf der Eintrittskarten im Schlesischen Museum, dem Touristbüro i-vent und der Schlesischen Schatztruhe.
Eintritt: 7,00 € / ermäßigt + Vorverkauf 5,00 €

Weitere Informationen hier

Ausstellungseröffnung im Schlesischen Museum zu Görlitz
Freitag, 11.4. 19 Uhr

Heilige auf Glas – Die Sammlung Helle


Anlässlich der Schenkung von 65 Hinterglasbildern durch das Ehepaar Helle und die Leihgabe weiterer 50 Bilder von der Ernst von Siemens Kunststiftung München wird die einzigartige Sammlung nun dauerhaft zu sehen sein.

Die Hinterglasbilder als wichtige Zeugnisse einer besonders attraktiven Sparte der Volkskunst werden ab 12. April 2014 dauerhaft zu bewundern. Hierzu wurde ein Sonderausstellungsraum umgestaltet, wo alle 115 Bilder sowie eine, ebenfalls vom Ehepaar Helle dem Museum geschenkte große Plastik der Hl. Hedwig aus dem 18. Jahrhundert präsentiert werden.

Solidarisch mit der Ukraine

Am Freitag (21.02.2014) haben Künstler, Leiter kultureller Einrichtungen und Animatoren am Breslauer Rathausplatz einen Clip nach dem Motto „Transfer WRO-UA“ gedreht, der Ausdruck für Unterstützung, Respekt sowie Bewunderung für die um ihre Freiheit kämpfenden Ukrainer sein soll.

Der Videoclip, in dem die Teilnehmer der Protestaktion Fragmente des in 2013 mit dem Breslauer Literaturpreis „Angelus“ ausgezeichneten Buches „Museum der vergessenen Geheimnisse“ von Oksana Sabuschko vorlesen, gilt als symbolische Stimme der ukrainischen Intellektuellen selbst, denn die Auswahl ausgerechnet dieses Werkes war nicht zufällig. Im Text erinnert sich die Protagonistin an ihre beste Freundin Wlada, die umgebracht wurde, hinterließ jedoch Werke – Bilder – bittere Interpretationen der sie umgebenden gegenwärtigen ukrainischen Wirklichkeit.

An der Aktion beteiligten sich: Robert Chmielewski, Paweł Piotrowicz, Maciek Masztalski, Mariusz Kilian, Marek Fiedor, Krzysztof Maj, Mikołaj Woubishet, Agata Obłąkowska-Woubishet, Alicja Janosz, Zbigniew Maćków, Paweł Okoński, Jarosław Broda, Jose Torres, Jan Andrzej Dąbrowski, Piotr Bartyś und Ada Styrcz, Maciek Kurowiecki, Chris Baldwin, Krzysztof Mieszkowski, Ewa Skibińska, Bente Kahan und Maciek Cierzniak.

Die Aktion wurde initiiert durch „Wroclaw /Breslau – Europäische Kulturhauptstadt 2016“ (ESK 2016). Noch vor den Protesten der pro-demokratischen Bewegungen in der Ukraine im Herbst vorigen Jahres haben der „Lemberger Künstlerische Rat für Dialog“ und das ESK 2016 - Büro ein Memorandum unterzeichnet, dass beide Organisationen systematisch und über mehrere Jahre zusammenarbeiten möchten mit dem Ziel, ein gemeinsames Programm vorzubereiten, dessen Finale die Präsentation des Erbes und der gegenwärtigen ukrainischen Kultur in Wroclaw im Frühling 2016 sein soll. 

Quelle:

 http://www.gazetawroclawska.pl/artykul/3342429,wroclawscy-artysci-i-ludzie-kultury-dla-ukrainy-czytali-i-nakrecili-klip-zobacz-film,id,t.html

Friedenskirche zu Schweidnitz 

EU-Zuschuss für die Friedenskirche zu Schweidnitz

Die seit über 20 Jahren dauernde Renovierung der Friedenskirche „Zur heiligen Dreifaltigkeit“ in Schweidnitz kann jetzt in eine neue Phase treten. Diese 2001 in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes aufgenommene Kirche ist eines der 18 Subjekte, die einen Zuschuss aus dem Programm „Pflege und Revitalisierung des Kulturerbes“ im Rahmen  der Mittel des EWR- Finanzmechanismus und des Norwegischen Finanzmechanismus 2009-2014 erhalten haben. Innerhalb der zwei nächsten Jahren werden in der Friedenskirche und auf dem Friedensplatz Arbeiten über 14 Millionen Zloty ausgeführt. Konserviert werden die große Kirchenorgel samt der Orgelempore.

Dank des Zuschusses wird es möglich, die ursprünglichen, in Vergangenheit sehr hoch geschätzten musikalischen Eigenschaften der Friedenskirche wiederherzustellen, sowie das musikalische Angebot während der jährlichen Bach-Festspiele zu bereichern.
Die Modernisierung des Pfarrhauses zwecks Errichtung des Niederschlesischen Evangelischen Instituts ermöglicht es, sichere Bedingungen zur Aufbewahrung und Zurverfügungstellung zu schaffen, die während der 360-jährigen Geschichte des Pfarrhauses gesammelten alten Drucke, Manuskripte sowie kostbaren Dokumente an alle Interessierten zu zeigen.

kosciolpokoju.pl/unesco/

41-mal typisch Niederschlesien

Quelle: Sächsische Zeitung, 10.02.2014

Mit 41 regionaltypischen Produkten ist die Nachbarregion Niederschlesien auf einer vom polnischen Landwirtschaftsministerium geführten Liste vertreten. Aufgeführt sind dort Lebensmittel, die als Teil des regionalen kulturellen Erbes seit mindestens 25 Jahren nach traditionellen Rezepturen hergestellt werden und Verbreitung finden.

Unter den Milcherzeugnissen befindet sich beispielsweise Zgorzelecer Käse. Die kulinarische Vielfalt machen auch Galizilische Wurst und Schweineschinken aus Niemcza (Nimptsch), Militscher Karpfen und Glatzer Forelle aus.
Russische Piroggen aus Chrzastawa (Klarenwald) nahe Wroclaw (Breslau) sind auf Polen zurückzuführen, die nach 1945 aus den ehemaligen Kresse-Gebiete in Niederschlesien angesiedelt wurden. Bei den Getränken behauptet sich schlesischer Wein sowie fürstliches Bier aus Lwowek (Löwenberg) mit 800 Jahren Brautradition – die älteste Privatbrauerei im heutigen Polen. 

Deutsch-Französisch-Polnische zertifizierende Grundausbildung für Gruppenleiter/innen Internationaler Austausch: "Schritt für Schritt"

Termine:
04.04.14 - 11.04.14   Bretagne
24.08.14 - 31.08.14   Neuruppin
09.01.15 - 16.01.15   Wroclaw

Dieser dreiteilige Ausbildungszyklus richtet sich an Praktiker/innen der Jugendarbeit und Studierende, die die Theorie und Praxis von internationalen Jugendbegegnungen Schritt für Schritt erlernen möchten, um anschließend eigenverantwortlich Begegnungen durchführen zu können.

Die Ausbildung wird durch die Vermittlung einer Reihe von praktischen Methoden aus den Bereichen Gruppenpädagogik, Décryptage, Kommunikation, Konfliktlösung, Interkulturelles Lernen, Vorurteile und Stereotypen abgerundet. Die Teilnahme an allen drei Seminarteilen ist obligatorisch.
Die Ausbildung wird von erfahrenen Trainern geleitet.
Zwei Sprachmittlerinnen sind ebenfalls anwesend.

Bei erfolgreicher Teilnahme an der Ausbildung wird vom DFJW das Zertifikat für Jugendleiterinnen und Jugendleiter von interkulturellen Jugendbegegnungen verliehen. Es bestätigt den Erwerb verschiedener Kompetenzen und die Eignung als Leiterin bzw. Leiter interkultureller Begegnungen. Weitere Infos unter  www.dfjw-zertifikat.org/ .

Veranstalter: - Interkulturelles Netzwerk e.V. (Berlin), Gwennili (Quimper), AZS (Wroclaw)

Anmeldefrist: 25.März 2014

Anmeldungen an: Interkulturelles Netzwerk e.V.
-Büro Neuruppin-
Karl-Marx-Str. 33/34
16816 Neuruppin
Fon (03391) 34 83 83
Fax (03391) 34 83 84
 nrp(at)interkulturelles-netzwerk.de

 

 

Promotionsstipendium in Jena

Das Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien (Halle/Jena) schreibt zum 15.05.2014 zwei durch die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung geförderte Promotionsstipendien aus.

Anforderungsprofil
-       Überdurchschnittlicher Master- oder Magister-Abschluss in
einer geistes- oder sozialwissenschaftlichen Disziplin
-       Studienschwerpunkt in polnischer Geschichte, Sprache oder Kultur
-       Gute Kenntnisse des Polnischen und nach Möglichkeit einer weiteren Sprache der Region
-       Interesse an transdisziplinären Fragestellungen und interdisziplinärem Austausch
-       Bereitschaft, die Aktivitäten des Aleksander-Brückner-Zentrums in Halle und Jena mitzugestalten
-       Promotionsprojekt im Rahmen eines der Forschungsfelder des Zentrums, bevorzugt aus den Disziplinen Geschichte, Slawistik oder Ethnologie.

Ihre Bewerbung [in elektronischer Form (eine pdf-Datei) mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Studienschwerpunkte, Zeugnisse, ggfs. Publikationen, Praktika oder Projekte)] senden Sie bitte bis zum 15.04.2014 an Yvonne Kleinmann (Geschichte, yvonne.kleinmann@geschichte.uni-halle.de) sowie Achim Rabus (Slawistik, achim.rabus@uni-jena.de). Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

Wichtige Daten
Bewerbungsschluss:              15.04.2014
Auswahlgespräche:                Ende April 2014
Stipendienantritt:                   15.05.2014
--
Prof. Dr. Achim Rabus
Aleksander-Brückner-Professur
für Slawistische Sprachwissenschaft
Institut für Slawistik
der Friedrich-Schiller-Universität
Ernst-Abbe-Platz 8
D-07743 Jena 
achim.rabus(at)uni-jena.de

 

 

Freiwilligendienste bei Open Houses

Seit 2003 bietet Open Houses an der Kapelle der Versöhnung - und seit
2012 zudem an der Gedenkstätte Berliner Mauer - Freiwilligendienste mit einer Dauer von in der Regel zwei bis drei Monaten an, an denen im Laufe der Jahre mehrere Dutzend Freiwillige aus zweiundzwanzig Ländern von vier Kontinenten teilgenommen haben.

In diesem Jahr, in dem der 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer begangen wird, werden die Freiwilligen sämtlich aus Ländern stammen, die die an den "Eisernen Vorhang", der Europa trennte, grenzten. Im Herbst 2014 wird dann eine weitere Veranstaltung auf die aktuellen Sichtweisen auf jene ehemalige Grenze in den Herkunftsländern der Freiwilligen Bezug nehmen.

Die Freiwilligendienste beginnen am 07. April, 01. Juni, 27. Juli, 14. September und 02. November 2014. Die Freiwilligen erhalten Unterkunft, Verpflegungsgeld, Taschengeld sowie ein Fahrrad, um innerhalb Berlins mobil zu sein.

Die genauen Termine und weitere Details werden in Bälde auf unserer Homepage veröffentlicht werden.

Bewerbungsfristen bestehen nicht, eine rechtzeitige Bewerbung empfiehlt sich jedoch.

Interessent/inn/en wenden sich bitte unter
 info(at)openhouses.de oder Telefon 0172 - 7746913 an Bert Ludwig.

--
Open Houses Network - Offene Häuser e.V.
Goetheplatz 9 B
D-99423 Weimar
Telefon: ++49 - 3643 - 50 23 90
Telefax: ++49 - 3643 - 85 11 17
Web:  www.openhouses.de
Web:  www.selbstversorgerhaeuser.org

 

 

 

Marion Gräfin Dönhoff-Stipendien

Auch in diesem Jahr vergibt das Marion Gräfin Dönhoff-Programm Stipendien an junge begabte Journalisten aus Deutschland und Osteuropa für einen zweimonatigen Gastaufenthalt in osteuropäischen / deutschen Medien im Herbst 2014. Der Bewerbungsfrist ist 15. April 2014.

Weitere Details zum Programm finden Sie auf der Webseite:  http://www.ijp.org/stipendien/doenhoff  < http://www.ijp.org


Evgeniya Sayko
Koordinatorin Marion Gräfin
Dönhoff-Programm
IJP Internationale Journalisten-Programme e.V.
Postfach 310746 10637 Berlin
 www.ijp.org

Praktikum in Berlin

Das Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften (ZHF) bietet zum nächstmöglichen Zeitpunkt für mindestens 3 Monate ein (semesterbegleitendes) Praktikum im Bereich Projekt- und Wissenschaftsmanagement an.

Wir erwarten

- ein abgeschlossenes Grundstudium der Geschichts-, Kultur- oder Sozialwissenschaften (oder mindestens 5. Fachsemester)
- sehr gute Kenntnisse der deutschen und polnischen Sprache
- gute PC-Kenntnisse, insb. MS-Office
- Teamfähigkeit, Selbständigkeit, Engagement, Kreativität

Bewerbung:

Bei Interesse bitten wir um eine kurze Bewerbung per Mail mit Motivationsschreiben und Lebenslauf an  anna.labentz(at)cbh.pan.pl

Kontakt:
Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften Majakowskiring 47, D-13156 Berlin
Tel.: +49(30) 486 285 40, Mail:
 info@cbh.pan.pl
www.panberlin.de