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Ein Informationsangebot der Kulturreferentin für Schlesien am Schlesischen Museum zu Görlitz

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser des SILESIA-Newsletter!

Im Jahr der Jahrestage 2014, in dem wir an die Weltkriegsausbrüche vor 100 und 75 Jahren erinnern, an  die Überwindung von Diktaturen und der europäischen Teilung 1989, holt uns plötzlich und dramatisch die Gegenwart der Weltgeschichte ein. Begriffe, die schon in die Geschichte zu gehören schienen, werden auf die jetzige Konfrontation zwischen Russland und der EU angewandt: Kalter Krieg um die Ukraine.
Seit den 1990er Jahren haben polnische, ukrainische wie deutsche Autoren die Möglichkeiten des offenen Diskurses in Literatur und Publizistik nach dem vermeintlichen Ende des Kalten Krieges genutzt, um über das kulturelle und historische Erbe und Selbstverständnis in den europäischen Grenzregionen wie Schlesien im deutsch-polnischen oder Galizien im polnisch-ukrainischen Beziehungsgeflecht zu schreiben und zu sprechen. Eine der wichtigen Repräsentantinnen dieser Schriftstellergeneration in Polen, Olga Tokarczuk ist Gast des 6. Schlesischen Nach(t)lesens am 29. März in Görlitz-Zgorzelec. Dazu laden wir herzlich ein.

Mit vielen Grüßen
Annemarie Franke
Kulturreferentin für Schlesien