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herausgegeben vom Förderverein Schlesisches Museum zu Görlitz – Landesmuseum Schlesien e.V.

 

Grußwort

Liebe Mitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren, 

das Schlesische Museum zeigte von Februar bis April diesen Jahres eine Sonderausstellung „Schlesien nach 1945“. Seit einigen Jahren beschäftigen sich auch junge deutsche Historiker mit diesem Thema. Ich denke etwa an die Doktorarbeit von Gregor Thum „Die fremde Stadt. Breslau 1945“ (erschienen 2003), in der er am Beispiel der Stadt Breslau die Verwirklichung der Ziel-setzung beschreibt, aus einer deutschen eine polnische Stadt zu machen. Das polnische kommunistische Regime schreckte damals auch davor nicht zurück, die Friedhöfe zu „entdeutschen“, um den polnischen Siedlern das Gefühl der Fremdheit zu nehmen. Und heute? Heute fahren wir nach Breslau und besuchen die Ausstellung „1000 Jahre Breslau“ im ehemaligen Schloss der preußischen Könige und finden dort  „zum ersten Mal eine Ausstellung,  frei von politischen Emotionen und ohne einseitigen Kommentar“, wie Museumsdirektor Maciej Łagiewski mit Recht im Ausstellungskatalog betont. Die Beschrif-tungen sind nicht nur in polnischer und englischer, sondern auch in deutscher Sprache. Kataloge zu Ausstellungen mit schlesischen Themen sind übrigens meiner Erfahrung nach sehr geschätzte Geschenke bei vielerlei Anlässen. Den neuesten Katalog aus dem Schlesischen Museum kann ich da sehr empfehlen: „Poetische Orte“, ein wun-derbares Geschenk, mit dem Sie richtig  Eindruck ma-chen und zugleich in Ihrem Bekannten- und Freundes-kreis Interesse für die Geschichte und Kultur Schlesiens wecken können.

Ihr K. Schneider