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Die Friedenstücher

Der Friedensvertrag von 1763, ausgehandelt im sächsischen Jagdschloss Hubertusburg, beendete die Schlesischen Kriege und brachte die endgültige Anerkennung der preußischen Herrschaft in Schlesien.

Zur Feier dieses Ereignisses wurden in Schlesien so genannte "Friedenstücher" gewebt. Die Damasttücher in blau-weiß oder rot-weiß zeigen zwei unterschiedliche Motive. Zum einen das Schloss Hubertusburg - diese Variante wird als Leihgabe des Museums Europäischer Kulturen Berlin bisher in der Dauerausstellung gezeigt - und zum anderen die jetzt zum Erwerb anstehende Variante mit den Porträts der Vertragspartner (von links nach rechts) :König Ludwig XV. von Frankreich, König August III. von Sachsen, Kaiserin Maria Theresia, König Friedrich II. von Preußen, Kaiserin Katharina von Russland und König Adolf Friedrich von Schweden. Ein gereimtes Motto stellt die Person Friedrichs des Großen in den Mittelpunkt, und in den vier Ecken erscheint der preußische Adler mit den Initialen "FR". Es handelt sich also um ein deutliches Bekenntnis zu Preußen. Technische Angaben: Damast, weiße Kettfäden aus Leinen und rote Schussfäden aus Seide, 110 cm hoch, 86,5 cm breit, wohl aus Schlesien stammend. Mit seinem sehr guten Erhaltungszustand und der kräftigen Rotfärbung ist das Hubertusburger Friedenstuch ein herausragendes Objekt.

Siehe Spendenaufruf