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Elsbeth Siebenbürger

Die Bildhauerin Elsbeth Siebenbürger, Mitglied des Verein der Freunde und Förderer und sehr verbunden mit dem Schlesischen Museum zu Görlitz, ist Anfang März im Alter von 92 Jahren gestorben. Sie begann nach dem Abitur in Liegnitz, wo sie auch geboren ist, eine Lehre in der Meisterschule für Holzbildhauer in Bad Warmbrunn und legte im Jahr 1937 ihre Gesellenprüfung ab. Nach Flucht und Vertreibung lebte sie zunächst in der damaligen DDR, schließlich hatte sie seit 1956 ihre Werkstatt in Esslingen. In Stuttgart führte sie zusammen mit ihrem Lehrer, Ernst Rülke, dem letzten Direktor der Warmbrunner  Holzschnitzschule, die Tradition dieser Schule fort. Dem Schlesischen Museum zu Görlitz hat sie eine Sammlung von Holzplastiken überlassen, die von Schülern der Warmbrunner Holzschnitzschule stammen (darunter auch Werke von ihr) sowie von Künstlern aus Schlesien, die in dieser Tradition gearbeitet haben. Das Andenken an die Bedeutung und das Lebenswerk dieser schlesischen Künstlerin und Schülerin der Warmbrunner Holzschnitzschule wird so im Schlesischen Museum zu Görlitz bewahrt bleiben.