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herausgegeben vom Förderverein Schlesisches Museum zu Görlitz – Landesmuseum Schlesien e.V.

 

Grußwort

Liebe Mitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren,

im Zusammenhang mit der seit einigen Jahren stattfindenden öffentlichen Diskussion über Flucht und Vertreibung ist manchmal zu hören, man habe die Vertriebenen in früheren Jahren keineswegs vernachlässigt oder vergessen; Bund und Länder hätten doch seit Jahrzehnten Veranstaltungen und Einrichtungen der Vertriebenen finanziert, diese seien aber unfähig gewesen, über die Betroffenen hinaus ein breiteres Publikum für z. B. auch die Geschichte und Kultur Schlesiens zu interessieren. Ohne auf diesen Vorwurf weiter einzugehen, sei nur angemerkt, dass das, was Menschen jeweils interessiert, aus vielerlei Gründen auch seine Zeit hat. So bietet z. B. die Wochenzeitung die DIE ZEIT neuerdings im Internet Studien- und Kunstreisen nach Ostpreußen und Niederschlesien an. Das Schlesische Museum zu Görlitz will selbstverständlich außer den heimatvertriebenen Schlesiern und deren Nachkommen auch Menschen ansprechen, die keinen persönlichen Bezug zu Schlesien haben. Präsentiert wird eine „Leistungsschau der Schlesier“, wie Dr. Herbert Hupka die Ausstellung genannt hat. Dass Schlesien eine Kulturregion von hohem Rang darstellt, kann nun jeder Interessierte im Schönhof zu Görlitz besichtigen, wo ein Museum entstanden ist, das den Vergleich mit guten Museen in anderen Städten Deutschlands nicht scheuen muss. Dass dieses Museum mit seiner sehenswerten Dauerausstellung und seinen interessanten Sonderausstellungen (zur Zeit die historischen Schlesienansichten aus der Graphiksammlung Haselbach) weithin bekannt werden möge, ist eines der Anliegen des Vereins der Freunde und Förderer.

Ihr K. Schneider