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Im Haus zum Goldenen Baum zeigte das Museum 2004/2005 die Ausstellung »Werkstätten der Moderne. Lehrer und Schüler der Breslauer Akademie 1903-1932«

Pläne für die Errichtung eines zentralen Museums für Schlesien auf dem Boden der Bundesrepublik Deutschland reichen bis in die 1970er Jahre zurück. Nach einem ersten Anlauf in Niedersachsen wählte man 1991 Görlitz zum Standort des geplanten Museums. 1996 errichteten die Bundesrepublik Deutschland, der Freistaat Sachsen, die Stadt Görlitz und die Landsmannschaft Schlesien eine Stiftung, der die Trägerschaft über das Museumsprojekt übertragen wurde. Bund und Freistaat übernahmen die institutionelle Förderung. Die Stadt Görlitz stellte den Schönhof als Museumsgebäude zur Verfügung; später erwarb die Stiftung das Haus zum Goldenen Baum als Sitz der Museumsverwaltung. Mit der Einrichtung eines Wissenschaftlerstabs 1999 trat das Projekt in eine neue Phase ein. 2001 konnten im Haus zum Goldenen Baum einige Ausstellungsräume bezogen werden. Mit dem Ende der Restaurierung des Schönhofs und der Eröffnung der ständigen Ausstellung im Mai 2006 kam der Aufbau des Schlesischen Museums zum Abschluss.