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Eingangsbereich Schönhof 

Restaurierung des Glogauer Kreuzes 

Vitrinenbau 

Am 13. Mai 2006 eröffnet das Schlesische Museum seine ständige Ausstellung

Ein Wort des Museumsdirektors

Liebe Freunde des Schlesischen Museums,

jetzt sind es nur noch sechs Wochen bis zur Museumseröffnung, und ich sehe das mit gemischten Gefühlen. Natürlich erwarten alle Mitarbeiter des Museums sehnlich die Zeit, in der wieder etwas Ruhe und Normalität in unseren Alltag einzieht. Aber bis dahin stehen uns noch turbulente Tage ins Haus. Glücklicherweise ist jetzt auch schon manches fertig – in einigen Räumen sieht der Schönhof durchaus schon wie ein richtiges Museum aus -, so dass man mit ein wenig Phantasie von den abgeschlossenen Teilbereichen auf das derzeit noch unvollendete Ganze schließen kann. Lassen Sie sich also überraschen!

Wir erwarten einen starken Zuspruch des Publikums. Wenn Sie am 13. Mai kommen können und wollen, zögern Sie nicht zu lange, um auf unsere Einladung zu antworten! Die Zahl der Teilnehmer an der Festveranstaltung im Görlitzer Theater ist beschränkt. Es sind nur 500 Plätze zu vergeben. Ohne Sorgen kann sein, wer am ökumenischen Gottesdienst in der Görlitzer Peterskirche teilnehmen möchte. Diese bietet Raum genug, um alle aufzunehmen, die kommen wollen.

Ab 17 Uhr wird dann der Schönhof offen sein – mit einem vielfältigen Programm an Musik, kulinarischen Genüssen und natürlich Kulturgeschichte aus Schlesien in vielen Formen und Facetten. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste. Wem aber das Gedränge zu stark ist, der kommt ein paar Tage oder Wochen später und schaut sich alles ungestört und in Ruhe an.

Diejenigen von Ihnen, die sich nicht bis zum 13. Mai gedulden wollen, haben schon gut zwei Wochen zuvor, am 27. April, die Gelegenheit, in der Sächsischen Vertretung in Berlin, Brüderstr. 11/12, um 19 Uhr einer Präsentation des Schlesischen Museums beizuwohnen. Ich werde dann die Gelegenheit haben, über das neue Museum zu berichten, und einige Bilder zu zeigen.

Das eigentliche Thema des Abends ist aber die Vorstellung eines Neuerwerbs, der mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder vor kurzem gelang: des Altarkreuzes der Glogauer Friedenskirche von 1702.

Das Kreuz dokumentiert ein zentrales Thema unserer ständigen Ausstellung: die Entstehung und Bewährung der »Schlesischen Toleranz«, und wir sind nicht zuletzt deswegen glücklich über den unverhofften Erwerb.

Anschließend werden Herr Dr. Schneider und der Glogauer Museumsdirektor Leszek Lenarczyk darüber sprechen, wie sich das heutige polnische Głogów zu seiner deutschen Vergangenheit stellt. Über das Glogauer Kreuz und seine bemerkenswerte Geschichte werde ich Ihnen demnächst ausführlicher berichten. Und ab dem 13. Mai wird es natürlich im Schönhof zu bewundern sein.

Ich freue mich darauf, Sie bald im Schönhof begrüßen zu können, und bin gespannt auf Ihr Urteil über die neue Ausstellung!

Ihr
Markus Bauer