Seiten in anderer Sprache:

Druckansicht aufrufen:

Suchbegriff eingeben:

Hauptnavigation:

Unternavigation:

Grenzgänge – Ergebnisse der Künstlerwerkstatt Euroregion Neiße 2006

Schlesisches Museum zu Görlitz

3.9.–12.11.2006 (verlängert)

Maria Toczek 
»Grenzannäherung«,
1995, Öl auf Leinwand

Ein Gemeinschaftsprojekt des Schlesischen Museums zu Görlitz mit dem Museum des Böhmischen Paradieses in Turnov und dem Regionalmuseum in Jawor

Katalog

Das Schlesische Museum zu Görlitz ist in diesem Jahr Gastgeber für ein Arbeitstreffen von Künstlern aus der Euroregion Neiße. Unter dem Thema »Grenzgänge« setzen sich tschechische, polnische und deutsche Künstler mit der Grenzregion, ihrer Landschaft, ihren Menschen und ihren kulturellen Traditionen auseinander. Jedes beteiligte Museum entsendet zwei Künstler aus der Region. Die beiden Künstler laden jeweils einen dritten Gastkünstler ein, der im jeweiligen Land ansässig, aber nicht in der Region beheimatet ist. Die neun Künstler sind verschiedenen künstlerischen Traditionen und Kunstszenen verpflichtet, sie verarbeiten auf unterschiedliche Weise die Spannung zwischen der relativen Abgeschiedenheit der Grenzregion und dem regen künstlerischen und gesellschaftlichen Leben in den nahen Metropolen Breslau, Prag und Dresden. Der unterschiedliche Erfahrungshintergrund spiegelt sich in den Skulpturen, Objekten, Injektprints, Gemälden und Installationen der Ausstellung zur Künstlerwerkstatt wider, die vom 3. September bis 29. Oktober 2006 im Schlesischen Museum und in der benachbarten Galerie Klinger gezeigt wird. Ein dreisprachiger Ausstellungskatalog gibt eine einführende Projektbeschreibung und stellt die Künstler mit ihren Arbeiten vor. Die Wanderausstellung wird 2007 in Turnov und in Jawor zu sehen sein.

beteiligte Künstler:
Andrzej Boj Wojtowicz (PL)
Solveig Karen Bolduan (D)
Iris Brankatschk (D)
Alice Hilmarová (CZ)
Ewa Jonas (PL)
Jürgen Matschie (D)
Zuzanna Ryšánková (CZ)
Maria Toczek (PL)
Vladimir Véla (CZ)

Dieses Projekt wird von der Europäischen Union, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst kofinanziert.