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Glaspokal mit Darstellung Friedrichs II., Warmbrunn, 1745–1780
Foto: © Stekovics

Seit dem späten 17. Jahrhundert genoss Glas aus den Hütten des Riesengebirges in weiten Teilen Europas eine hohe Wertschätzung. Holz und Quarz waren an den Gebirgszügen Schlesiens in reichem Maße vorhanden und die Dekortechniken (Glasschliff und -schnitt) wurden bis zur Perfektion entwickelt. Die Glashersteller im Riesengebirge verstanden es, mit der Zeit zu gehen, passten ihr Angebot an die jeweilige Stilentwicklung und politische Lage an und blieben dauerhaft erfolgreich.

Die Entwicklung der schlesischen Glasherstellung vom Ende des 17. Jahrhunderts bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist im Schlesischen Museum durch zahlreiche Objekte, besonders aus der Blütezeit der Schliff- und Schnitttechnik, dokumentiert.