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Johannes Molzahn: Gedächtnis Otto Mueller, 1930, Ölmalerei (© und Werk-Documentation, Johannes-Molzahn-Centrum® in Kassel)

Der schwierige Weg zur Moderne

Schlesiens Probleme beim Übergang zur Moderne sind beispielhaft an der Kunstentwicklung Anfang des 20. Jahrhunderts abzulesen. Vor dem Ersten Weltkrieg überwog selbst in der Großstadt Breslau noch der konservative Geist der Wilhelminischen Zeit, so dass sich Neues nur mit Mühe durchsetzen konnte. Es gab kaum Mäzene, die Nachwuchskünstler förderten. Erst in den 1920er Jahren erlebte Breslau den befreienden Aufbruch der jungen Generation, der sich in einem neuen Stilwollen auf allen Gebieten der Kunst manifestierte. Trotz aller äußeren Widrigkeiten entwickelte sich ein vielfältiges kulturelles Leben, von dem bis 1933 Impulse auf ganz Schlesien ausgingen.