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Auf der Suche nach Schlesien

Schlesisches Museum zu Görlitz, Untermarkt 4,
15.12.2001–12.4.2004

Am 15. Dezember 2001 wurde nach aufwendiger Sanierung der kleinere der beiden Gebäudekomplexe des Schlesischen Museums der Öffentlichkeit übergeben. In seiner Eröffnungsausstellung im eigenen Haus zeigt das Schlesische Museum eine Auswahl der wichtigsten Objekte aus seiner Sammlung: Kunsthandwerk aus fünf Jahrhunderten, Gemälde und Grafik, Dokumente und Gegenstände aus dem Alltagsleben. Die Ausstellung gibt Einblicke in die reiche Kulturgeschichte des Landes an der Oder mit seinen vielgestaltigen Landschaften und seinen alten, traditionsreichen Städten. Schlaglichter fallen auf Breslau, die tausendjährige Bischofs- und Handelsstadt an der Oder, und auf das Riesengebirge, die berühmteste und attraktivste unter Schlesiens Reiselandschaften. Goldschmiedearbeiten aus Breslau, Glas aus den Hütten des Riesengebirges, Fayencen aus Proskau und Keramik aus Bunzlau zeugen von der hohen Qualität des schlesischen Handwerks.

Schlesien stellt sich vor als ein Land zwischen den europäischen Kulturkreisen, Heimat von Deutschen, Polen und Tschechen – ein Land, das sich heute anschickt, seine alte Rolle als Brücke zwischen den Völkern wieder zu übernehmen.