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Kelch, Neisse (?), um 1600
Foto: Jaroslaw Mackiewicz, Neisse

Neisse. Kirchenschätze aus dem schlesischen Rom

Schlesisches Museum zu Görlitz, Untermarkt 4,
14.12.2002-16.2.2003

Der Schatz der Jakobuskirche in Neisse zeigt wie kein zweiter das außergewöhnliche Können schlesischer Künstler vom späten Mittelalter bis in die Blütezeit des 18. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Ausstellung, die vom Dom-Museum Hildesheim mit Unterstützung des Neisser Kultur- und Heimatbundes e.V. in Hildesheim erarbeitet wurde, stehen Goldschmiedearbeiten des 16. bis 18. Jahrhunderts aus Neisse, das im Mittelalter zu einem Zentrum der Goldschmiedekunst avancierte. Wichtige Auftraggeber und Stifter der Kostbarkeiten waren die Bischöfe von Breslau. Neisse, seit dem 14. Jahrhundert die Hauptstadt ihres Bistumslandes und nach der Reformation ihre Hauptresidenz, entwickelte sich unter der Förderung dieser Bischöfe zu einem geistlichen und kulturellen Zentrum: einem schlesischen Rom. Sein Kirchenschatz, zu dem vor allem Abendmahlskelche, Monstranzen und Reliquiare gehören, gilt als einer der prächtigsten in Schlesien.